Der Preis des Friedens

Der Preis des Friedens

Am Rande der 2+4-Verhandlungen vereinbarten Deutsche und Sowjets auch die Rahmenbedingungen für ein gigantisches Bauvorhaben: Um den (Noch-)Besatzern ihren Abzug aus dem Beitrittsgebiet schmackhaft zu machen, ermöglichte Bonn den ehemaligen kalten Kriegern eine Heimkehr in geschenkte Neubauwohnungen.

Wiesbaden/Moskau (EB) mol - Nur noch wenige Monate und das größte öffentliche Wohnungsbauvorhaben der Bundesrepublik wird abgeschlossen sein - ein Projekt, das gleich in mehrfacher Hinsicht außergewöhnlich ist: Erstens wurde das Budget eingehalten, und zweitens ist keine einzige Wohnung auf deutschem Boden entstanden. Was inzwischen fast vergessen ist: Das Projekt hat eine politische Entscheidung von höchster Tragweite maßgeblich mitbeeinflußt - den Abzug der GUS-Truppen aus der ehemaligen DDR.

Am Rande der 2+4-Verhandlungen vereinbarten Deutsche und Sowjets auch die Rahmenbedingungen für ein gigantisches Bauvorhaben: Um den (Noch-)Besatzern

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